Für alle, die ein Haus bauen oder sanieren, haben sich die finanziellen Rahmenbedingungen durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) verändert. Von der Heizung bis zu weiteren Effizienzmaßnahmen sind Förderprogramme neu aufgestellt. Nicht alles, was man umsetzen kann, empfiehlt sich. Mit Know-how lässt sich Geld sparen und Qualität gewinnen.

Das Beste fürs ganze Haus
„Der Blick auf einzelne Maßnahmen und Fördermöglichkeiten greift zu kurz“, sagt Michael Fritsche, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren und Leiter des VPB-Regionalbüros Bamberg. „Ob Neubau oder Sanierung, es kommt darauf an, ein Wohnhaus als Ganzes zu betrachten, um energetisch und damit bei der Wohnqualität zu einem optimalen Ergebnis zu kommen.“ Im Bestand etwa gibt ein individueller Sanierungsfahrplan verbindliche Orientierung, damit aus einzelnen Entscheidungen am Ende ein stimmiges Gesamtkonzept wird. Beim Neubau wiederum kommt es ab dem ersten Schritt auf eine konsistente Planung an.

Ein Konzept mit Weitblick
Die Anforderungen an den Neubau steigen. Einerseits durch gesetzliche Vorgaben zum CO2-Austoß und damit verbunden zur Dämmung. Andererseits kommt zum Heizen nun auch die Frage der Kühlung in heißen Sommern hinzu. „Was im Neubau selbstverständlich sein sollte“, so der Bausachverständige, „gilt auch im Bestand: Wer umfassend saniert, sollte mindestens in einem Zeitraum von 30 Jahren denken und planen.“ Eine größere Sanierung muss langfristig funktionieren. Mit professionellem Know-how lassen sich die Kosten auch bei anspruchsvollen Zielen meist auf ein bezahlbares Maß bringen – im Neubau wie bei Sanierung im Bestand.

Mit Know-how effizient zur Qualität
„Gute Bedarfsplanung, langlebige Konstruktionen, vorausschauendes Sanieren und eine möglichst einfache, robuste Gebäudetechnik sind mindestens genauso wichtig wie neue technische Lösungen“, betont Fritsche. „Private Bauherren sollten sich schon zu Beginn eines Neubauvorhabens beziehungsweise bei einer anstehenden Sanierung an unabhängige Fachleute wenden.“ Die Bausachverständigen aus dem Netzwerk des VPB etwa haben technisch, energetisch und finanziell den Überblick. Sie weisen auf all diesen Ebenen den Weg zu optimalen Ergebnissen.
Bilder: © Verband Privater Bauherren (VPB) e.V.






