Neues Haus, neuer Glanz: So einfach gelingt die Renovierung

Pärchen steht während Umzug im Wohnzimmer
Foto: Envato Elements / impactphotography

Ein Meilenstein ist erreicht: Der Kaufvertrag ist unterschrieben und die Schlüssel sind endlich übergeben. Vielleicht hat man ein älteres Haus gekauft oder eine in die Jahre gekommene Eigentumswohnung. Bevor man es sich also gemütlich macht, steht meist eine Renovierung an. Vielleicht will man komplett neue Böden verlegen oder einfach nur frisch gestrichene Wände haben. Eine neue Küche muss rein und das alte Bad raus. Damit man die Kosten und den zeitlichen Ablauf nicht aus den Augen verliert, macht man sich am besten einen Plan und geht strukturiert an die ganze Sache heran.

Die richtige Reihenfolge der Arbeiten festlegen

Man beginnt mit den groben Arbeiten, beispielsweise den Rausriss von Einbauschränken, Waschbecken oder Badewannen. Dann entsorgt man alte Teppiche und die Tapeten. Jetzt kann man ganz sauber mit dem Neuaufbau loslegen. Solange die Wände offen sind, beginnt man mit den Leitungen für Strom und Wasser, sofern die erneuert werden sollen. Danach folgen die Verputzarbeiten und der neue Estrich. Da diese Materialien eine gewisse Zeit zum Trocknen benötigen, kann man in der Zwischenzeit andere Dinge angehen. Zum Beispiel benötigt auch der Wechsel des Wohnorts eine gute zeitliche Abstimmung und Vorbereitung. Die Frage, “Wie lange dauert ein Umzug?”, klärt man idealerweise so früh wie möglich, damit man die letzten Handwerkertermine und den finalen Einzugstag stressfrei und passgenau unter einen Hut bekommt.

Wände und Böden für ein neues Raumgefühl

Die Vorarbeiten sind fertig, jetzt geht es an den kreativen Teil: die Gestaltung der einzelnen Räume. Farbe an den Wänden verändern ein Zimmer komplett, darum stimmt man sie am besten passend auf die Möbel ab. Alternativ kann man nach der Beschaffenheit der Räume gehen: Kleine Zimmer lieber nicht zu dunkel streichen, da sie sonst noch enger wirken. Das gleiche gilt für Räume mit kleinen Fenstern oder wenig Licht. Was den Bodenbelag angeht, findet man mittlerweile eine riesige Auswahl an Materialien. Wärme und Gemütlichkeit bringt natürlich Echtholzparkett mit. Moderne Vinylbeläge zaubern die Holzoptik sogar in Badezimmer oder Küche und sind dabei extrem robust und pflegeleicht. Am besten wählt man Materialien, die zum eigenen Alltag passen. Wer kleine Kinder oder Haustiere hat, ist mit unempfindlichen Oberflächen gut beraten.

Energetische Maßnahmen sinnvoll integrieren

Bei älteren Immobilien ist ein Blick auf den Energieverbrauch nicht verkehrt. Sehr viel Wärme geht oft über alte Fenster oder ein ungedämmtes Dach verloren. Falls dem so ist, tauscht man am besten direkt zu Beginn der Sanierung die Fenster aus. Das spart jede Menge Dreck und Nerven. Eine moderne Heizung senkt die monatlichen Kosten zwar, kostet anfangs aber auch zusätzliches Geld. Am besten informiert man sich in der ganz frühen Phase über mögliche Zuschüsse vom Staat. 

Tipps für einen reibungslosen Ablauf

Wenn man nicht den Überblick auf der eigenen Baustelle verlieren will, hilft eine gute Organisation vor Ort und erleichtert die Arbeit für alle Beteiligten.

  • Material frühzeitig bestellen: Vorsicht bei langen Lieferzeiten! Wenn die Türen oder Fenster erst kommen, wenn man schon längst im Haus wohnen möchte, ist das ungünstig. Solche Dinge am besten mit viel Vorlauf aussuchen und bestellen.
  • Werkzeugstation einrichten: Wer nicht ständig und überall Werkzeug suchen möchte, das sich meist innerhalb weniger Tage in der ganzen Wohnung verstreut, organisiert einen zentralen Punkt, wo alle wichtigen Werkzeuge gesammelt werden.
  • Mülltrennung: Eine saubere Baustelle ist nicht nur zum Arbeiten angenehmer, sondern senkt auch das Unfallrisiko. Darum stellt man von vornherein verschiedene Behälter für Bauschutt, Restschutt und Restmüll bereit.